APM Terminals Rotterdam steht vor Verkauf an Hutchison Ports

APM Terminals hat eine Absichtserklärung für den Verkauf von APM Terminals Rotterdam an Hutchison Ports unterzeichnet. Hutchison Ports besitzt das benachbarte ECT Delta-Terminal in dem niederländischen Hafen.

Die vollständige Übertragung der Anteile gründet auf einer Vereinbarung wonach APM Terminals Rotterdam kurzfristig als eigenständige Organisation mit einer 5-Jahres-Volumengarantie der Muttergesellschaft A.P. Moller-Maersk und ohne betriebsseitige Kündigungen innerhalb von vier Jahren nach Unterzeichnung der Vereinbarung weiterbestehen soll.

APM Terminals Rotterdam ist seit Oktober 2000 in Betrieb. Durch seine Lage im Hafen Rotterdam dient es als wichtiger Umschlagplatz für den britischen, irischen, skandinavischen und baltischen Markt, mit multimodalem Zugang zu den 320 Millionen Konsumenten in den Handels- und Industriezentren Kontinentaleuropas.

Anlagen und Geräte

Post-Panamax-Krane: 13 (5 für 23 Reihen)
Binnenschiff-Kran: 1
Reefer-Anschlüsse: 2.250
Fläche: 100 ha
Kai: 1.600 Meter

Unter der Eigentümerschaft von Hutchison Ports soll APM Terminals Rotterdam die Möglichkeit haben, zu einem führenden, modernen und zukunftssicheren Terminal zu wachsen. Hutchison Ports hat Interesse an Gesprächen mit der Rotterdamer Hafenbehörde über eine Verlängerung des Pachtvertrages signalisiert.

Mit dieser Ambition und im Hinblick auf die Sicherung von Arbeitsplätzen sieht die Zukunft des Terminals unter neuen Eigentümern vielversprechend aus. Der Betriebsrat wurde um eine Beratung über den möglichen Verkauf von 100 Prozent der Anteile an APM Terminals Rotterdam an Hutchison Ports gebeten. Auch mit den Gewerkschaften werden Gespräche über den beabsichtigten Verkauf geführt. Darüber hinaus muss vor Abschluss des Verkaufs die Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden eingeholt werden.

www.apmterminals.com; www.hph.com

Markus Jaklitsch

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