Donaulogistik: Weiterer Erfolg beim Abbau administrativer Barrieren

Die österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft viadonau meldet einen weiteren Erfolg beim Abbau administrativer Barrieren für die Binnenschifffahrt auf der Donau. Am 4. August 2020 führte Bulgarien als viertes Land in Folge nach Ungarn, Kroatien und Serbien die „Danube Navigation Standard Forms“ (DAVID) gesetzlich ein.

Ab sofort sind die drei DAVID-Formulare auch im Bulgarischen RIS-System (Single Window / BULRIS) abrufbar. Besagte Formulare ersetzen die drei meist genutzten Grenzkontrolldokumente (Ankunfts- und Abfahrtsmeldung, Besatzungsliste und Fahrgastliste) und tragen so zur Harmonisierung der Grenzkontrollprozesse im Donauraum bei.

Die DAVID-Formulare wurden – koordiniert von viadonau – in der Arbeitsgruppe der EU-Donauraumstrategie von den Schwerpunktbereichen PA1a (Binnenwasserstraßen) und PA11 (Sicherheit) unter Einbeziehung des Schifffahrtssektors und Experten entwickelt. Sie sollen bis Ende 2021 flächendeckend auch in Rumänien, in der Republik Moldau und in der Ukraine eingeführt werden.

Dank eines umfangreichen Maßnahmenpakets stellt der Wasserstraßenbetreiber viadonau seit Beginn der Krise sicher, dass die Unternehmenstätigkeit uneingeschränkt fortgeführt werden kann. Mit flexiblem Telearbeitsmodell für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleistet das Unternehmen, dass sicherheitsrelevante Erhaltungsarbeiten an Donau, March und Thaya auch weiterhin durchgeführt werden können.

In Österreich hat die konstante Nutzbarkeit der Donau für die Güterschifffahrt im Verlauf der Corona-Krise dafür gesorgt, dass Waren und Güter uneingeschränkt transportiert und angeliefert werden konnten. So trage der Verkehrsweg Donau dazu bei, Versorgungssicherheit für produzierende Unternehmen in Österreich sicherzustellen, unterstreicht viadonau in einer Aussendung.

www.viadonau.org

Markus Jaklitsch

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