Intensive Unterstützung für die bremischen Häfen

Am 25. März ist die von der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, eingerichtete Task Force „Bremische Häfen“ im Rahmen einer Telefonschaltkonferenz zum ersten Mal zusammengekommen. Dabei sagte die Politikerin den Hafen- und Logistikunternehmen in der Corona-Krise ihre vollste Unterstützung zu.

Bremen und Bremerhaven sind der Motor der bremischen Wirtschaft. Jeder fünfte Arbeitsplatz hängt von ihnen ab. Zudem spielt die Hafen- und Logistikwirtschaft eine zentrale Rolle dafür, dass Lieferketten und damit die Versorgung der Wirtschaft und der Konsumenten aufrechterhalten werden.

Auch in dieser absoluten Ausnahmesituation sind die bremischen Häfen vollumfänglich leistungsfähig. Sowohl die Verfügbarkeit der Infrastruktur als auch alle behördlichen Aufgaben und die hafenwirtschaftlichen Dienstleistungen, die für Ladungsumschlag und den An- und Abtransport der Waren über die Straße, die Schiene oder das Binnenschiff erforderlich sind, stehen zu 100 Prozent zur Verfügung, wurde im Rahmen der Task Force bestätigt.

Um die Krise abzumildern, erhalten die Hafenlogistikunternehmen die Möglichkeit zur Stundung der Miet-, Pacht- und Erbbauzinszahlungen. Gleichzeitig bereiten Bund und Länder Förderprogramme vor, die sehr differenziert auf die unterschiedlichen Bedarfe der Betriebe in dieser schwierigen Zeit eingehen werden.

Ein weiterer Schritt zur Unterstützung kann die Anpassung der Hafengebühren sein, um wieder mehr Umschlag für die bremischen Häfen zu generieren. Claudia Schilling: „Es geht nicht nur darum, die wirtschaftlichen Folgen der Krise in den Häfen abzumildern, sondern auch darum, eine Grundlage für die Generierung neuen Wachstums nach der Krise zu schaffen.

Claudia Schilling: „Unser Ziel ist es, dass die Hafen- und Logistikwirtschaft Bremens so schnell wie möglich wieder Arbeit bekommt und nicht dauerhaft auf Förderprogramme angewiesen ist. Das Signal an die Reeder soll sein: Die bremischen Häfen leisten ihren Beitrag zur Entwicklung des globalen Handels.“

 

Markus Jaklitsch

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