Sozialpartner fordern Ausbau der Binnenschifffahrt

Die Gewerkschaft vida und die Bundessparte Transport und Verkehr der WKO haben sich auf sieben zentrale Forderungen an die zukünftige Bundesregierung geeinigt:

1.       Mobilitätsgarantie Österreich

2.       Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Emissionen

3.       Rot-weiß-rote Standortoffensive und Bekämpfung illegaler Gewerbeausübung

4.       Unternehmen und ArbeitnehmerInnen entlasten

5.       Innovation und Digitalisierung fördern

6.       Infrastruktur ausbauen

7.       Arbeitskräftepotential optimal nutzen

„Eine wettbewerbsfähige Schiffbarkeit der Donau und die Schaffung einer europäischen Behörde mit Exekutivgewalt zur Durchsetzung: Zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Wasserstraße Donau soll eine ganzjährig verfügbare Abladetiefe von 25 dm bei Regulierungsniederwasser gewährleistet sein“, fordern die Sozialpartner. Neben einer zentralen, verkehrsübergreifenden Planung sowie einer besseren Vernetzung der einzelnen Verkehrsträger soll auch ein klares, österreichweites Eisenbahnzielnetz, welches elektrisch betrieben ist und Regional- und Privatbahnen miteinbezieht, geschaffen werden.

Weiter appellieren die Sozialpartner für die Ratifizierung des E-CMR durch Österreich: „Österreichs Unternehmen müssen die Möglichkeit bekommen auch einen elektronischen Frachtbrief zu verwenden. Das bringt Verwaltungserleichterungen, weniger Papier für die LenkerInnen und Kosteneinsparungen für die Unternehmen“, heißt es dazu. Generell sollen die technischen Innovationen besonders im Güterverkehr vorangetrieben und Fahrverbote digital und zentral erfasst werden.

www.vida.atwww.wko.at

Markus Jaklitsch

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