UPM Kymmene verlängert bewährte Logistikpartnerschaft

Anker Schiffahrt wird ab dem 1. Jänner 2022 für weitere drei Jahre in erster Linie Zellstoff für UPM-Kymmene im Emder Außenhafen am Liegeplatz und Terminal Emskai abfertigen und an Papierwerke in Deutschland, Europa und Übersee per Binnenschiff, Bahn, Lkw oder Container weiterleiten. Man fungiert dabei altbewährt als Schiffsmakler für alle Zellstoff-Importe sowie als Stauer an Bord und Lagerhalter.

Die beiden Unternehmen setzen mit der Vertragsunterzeichnung ihre seit 1983 bestehende Zusammenarbeit und die seit dem Jahr 1993 bestehenden Regelverkehre zwischen den finnischen Häfen Pietarsaari und Kotka und Emden bis Ende 2024 fort. Darüber hinaus steht ein Wechsel der Zeitcharter Tonnage bei UPM-Kymmene an. Die jetzigen in Timecharter beschäftigten Schiffe werden ab dem 1. Quartal 2022 nach und nach durch Neubauten mit LNG Antrieb ersetzt, wodurch die durch die Transporte emittierten Treibhausgas Emissionen deutlich reduziert werden.

Die Anker Schiffahrts-Gesellschaft mbH, Emden, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Lexzau, Scharbau GmbH & Co. KG (Leschaco). Der Automobilumschlag, der Umschlag von Forstprodukten sowie individuelle Lösungen für maritime Seehafendienstleistungen bilden die Schwerpunkte der Tätigkeiten des Unternehmens. Seit Anfang der 1980er Jahre betreibt Anker Schiffahrt zudem eine eigene Agenturabteilung und betreut alle Schiffsgrößen und -typen mit einem 24/7/365 Service.

Die UPM-Kymmene Corporation ist in sechs Geschäftsbereichen aktiv: UPM Bioraffinerie, UPM Energie, UPM Raflatac, UPM Spezialpapiere, UPM Kommunikationspapiere und UPM Sperrholz. In 2020 beschäftige der finnische Konzern weltweit rund 19.000 Mitarbeitende und der Jahresumsatz betrug etwa 8,6 Mrd. Euro.

www.ankerschifffahrt.de; www.upm.com

Markus Jaklitsch

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